Partei

Parteien gelten als "ein auf Dauer angelegter Zusammenschluss von politisch interessierten Menschen mit weitgehend übereinstimmenden Vorstellungen, wie das Gemeinwesen aktiv gestaltet werden sollte" (Quelle: Wikipedia).

Im Wesentlichen kann man sagen, dass die gesamte moderne Demokratie ohne Parteien nicht funktioniert. In einer Demokratie gibt es mehrere Parteien (Parteienvielfalt). Es ist Einzelpersonen quasi unmöglich, die nötige Zustimmung und Wählerschichten zu erreichen, um als Einzelperson politisch aktiv wirken zu können. Um politisch mitbestimmen zu können, versuchen Parteien, im Parlament zu sein und an der Regierung mitzuarbeiten. Daher treten sie zu Wahlen mit einem Parteiprogramm zu verschiedenen Lebensbereichen (z.B. Bildung, Recht, Gesundheit) an.
Parteineugründungen gibt es zwar immer wieder, wirklich relevant sind diese aber meist nur, wenn sie von bereits (sehr) bekannten politischen Personen getätigt werden (siehe Fritz Dinkhauser bei der Nationalratswahl 2008) oder sich durch Abspaltung einer Gruppe von einer bereits bestehenden Partei ergeben (LIF von der FPÖ als Beispiel).

Parteien selbst haben, wenn man die bundesweit bekannten und agierenden als Grundlage nimmt, einen Bundesvorstand, welcher der gesamten Partei vorsteht, und auch diverse länder- und im Kleineren auch gemeindespezifische Organisationsteile. Diese agieren im Normalfall (manchmal mehr, manchmal weniger) unabhängig von der Parteispitze.


zusätzlich sind folgende Parteien in Landtagen vertreten:



Siehe auch


Links

http://www.meinparlament.at

Quellen

http://www.demokratiewebstatt.at/wissen/demokratie-lexikon.html?no_cache=1&tx_a21glossary%5Buid%5D=143&tx_a21glossary%5Bback%5D=25&cHash=42490f38bc (29.5.2013)
http://www.parlament.gv.at/PERK/PK/PP/index.shtml (29.5.2013)
http://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2012/PK0880/index.shtml (29.5.2013)



Zu dieser Seite haben beigesteuert: CM , Katha , Gustav Graf (Admin) , KATARZYNA ORCZYKOWSKA , Georg Heller , Team PoliPedia , Ali_Salami und Christoph Leschanz .
Seite zuletzt geändert: am Mittwoch, 11. Dezember 2013 10:26:04 von CM.


eine ideale Partei... so etwas gibt in Wirklichkeit nicht. Eine politische Partei bilden immer die Menschen und sie sind aus Natur egoistisch und verfolgen ihre eigenen Ziele. Deshalb ist am wichtigsten, dass eine Partei versucht den Menschen zu dienen und nicht nur sich selbst ;)



Sie soll für uns Jugendliche verständlich, unkompliziert, engagiert und gerecht sein.
Sie muss sich intensiv mit der Gesundheit, der Menschenrechte, der Schulbildung und dem
Tierschutz beschäftigen. Die Ziele der Partei sollen konkret und verständlich sein!
Sie muss sich präsent in der Öffentlichkeit zeigen .Sie sollen auch Jugendliche auf Ihren
Ausbildungsweg sowie Schulen und Bildungssysteme fördern.
Das Verkehrssystem sollte freundlicher gestaltet werden!! (Kosten, Verbindungen,…)



Dieser Beitrag entstand aufgrund eines Projektes in Zusammenarbeit mehrerer Schüler zum Thema Idealpartei.

Aus einer heutzutage Vielfalt an bestehenden Parteien begaben wir uns auf die Suche nach der für uns im Vordergrund stehenden Ziele. Auffallend war hier die Einbringung der Frage nach der Umwelt in den meisten Zielsetzungen: Eine schöne Nebenerscheinung, die jedoch in keiner Zusammenhang mit den anderen Zielen steht. Wird der "grüne Daumen" also nur genannt um den Sympathiebonus zu erhalten, auf den eine Partei jedoch so ganz und garnicht angewiesen sein sollte?! Diese Erkenntnis brachte uns ein ausgiebiges Gespräch über drei ganz verschiedene Vorstellungen zur Zielsetzung einer Partei, die zu einer gemeinsamen zusammfinden sollten.

Und nun zum Ergebnis:


Unsere ZIELSETZUNG verteilt sich in mehrere Richtungen, die jedoch aus dem Schwerpunkt, der Jugend, entstehen. Aus unserer Sicht, sind wir schon ein entscheidender Teil der Zukunft und sollten insofern von Anfang an in die Politik einbezogen werden. Eine Seite wie Polipedia.at gibt uns die Möglichkeit uns zu zeigen, unsere Meinungen zu präsentieren und mitzureden. Aber welcher Politiker oder welcher Parteiangehörige bezieht die hier präsentierten Meinungen in seine Arbeit ein?! Deshalb ist es umso wichtiger, Jugendliche in die Politik einzuweisen und Sie aufzuklären. Und aus dieser Grundhaltung geht die Denkweise unserer Idealpartei in die Richtungen der Existenziellen Sicherung, die wir uns von der Jugend an aufbauen. Wir schauen in ein Land, dass die eigenen Kulturen wahrt und sich nicht dafür einsetzt, dass die der anderen gelehrt werden. Wir wollen andere akzeptieren, aber die Unterstützung, die leistbar ist, sollte in soziale sowie jugendbezogene Bereiche einfließen. Im Bezug darauf ist es natürlich auch vordergründlich zu betrachten, dass genügend Bildungsmöglichkeiten geschaffen sind, die auch finanziell tragbar und für jeden erreichbar sind. Ebenso wichtig ist es uns, nicht die infrastruktuelle Weiterentwicklung zu diskutieren, sondern dessen Organisation. Die Bewegungsmöglichkeiten sollten ebenso gleich sein, wie wir auch in anderen Bereichen für Ausgewogenheit und Gleichheit plädieren.

Einer Idealpartei sollte es ebenso am Herzen liegen, auf diese übliche Vielzahl von Fernseh- und Internetauftritten zu verzichten, um sie mehr Zeit für den persönlichen Zugang zu nehmen. Wenn die Umsetzung der gesetzten Ziele gelingt, ist es ein sehr menschlicher Zug, sich da zu zeigen, wo die Voraussetzung dafür entstanden ist. In der Öffentlichkeit, bei den Menschen und Gruppen, die diese Zielumsetzung ermöglichten. Denn eine Partei erreicht keine Ziele, sie setzt lediglich die Voraussetzungen dafür, mit denen wir leben müssen, um gemeinsam an ein sogenanntes Ziel zu gelangen.


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