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Zu alt für die Wunschausbildung oder einfach nur Diskriminierung???

Ich würde gerne eure Meinung dazu hören, also nicht schüchtern sein. :)

Es geht darum, dass eine 16 ( August 17) jährige vor knapp einem Jahr nach Österreich kam. Sie absolvierte zu Beginn einen Deutschkurs um mit unserer Sprache einigermaßen zurecht zu kommen und startete gleich im Anschluss ihre österreichische Schulkarriere. Diese begann mit einem Kurs der ihr ermöglichen soll ihren österreichischen Hauptschulabschluss zu erlangen und somit die Möglichkeit zu besitzen in eine höhere Schule wechseln zu können.

Findet ihr nicht auch, dass sie das perfekte Bild einer Einwanderin wiedergibt? Eine die unsere Sprache lernt, die 8 Schulstufe freiwillig wiederholt um einen Eindruck der österreichischen Schulausbildung zu erhalten und das alles nur um als voll- und gleichwertiger Bestandteil unserer Gesellschaft anerkannt zu werden?

Nun gut. Jetzt kommt erst der wichtigste und für mich schockierendste Teil.

Angefangen hat alles mit Vorstellungsgesprächen bei diversen privaten wie auch öffentlichen höheren Schulen. Denn von ungefähr 20 Schulen "mussten" sie 18 leider abweisen oder ihr mitteilen, dass sie an dieser Schule nach dem Alter sortierend weiter unten in der Liste stehen würde, da sie ja mit 17 zu alt für einen Schuleinstieg wäre. Doch jetz stellt sich mir die Frage wieso sollen Menschen nach ihrem Alter und nicht nach ihrem Wissensdrang und ihren Qualifikationen bewertet werden? Ist dies wirklich gerechtfertigt? Wenn ihr dieser Meinung seit schreibt bitte Kommentare, denn es würde mich sehr interessieren welche Argumente diese Vorgehensweise befürworten könnten.

1 Kommentar


hm, schwierig. auswahlverfahren nach alter ist natürlich schon diskriminierend, aber die vorstellung dass dann in zukunft 30-45jährige neben 6jährigen in der volkschule sitzen könnten ist natürlich auch eigenartig (jaaaa, natürlich wieder ein überspitztes beispiel).
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prinizipiell finde ich ja auch eine auswahl an den schulen nach noten (also qualifikation) sehr eigenartig/gefährlich (es gibt ja schon gymnasien, die nehmen nur schüler mit lauter 1ern im volkschulzeugnis). einerseits nimmt es den vks-lehrern einiges an freiheit, andererseits kann dir ein zweier in werken einen minimalen schulweg von bis zu 1h bescheren. (außnahme natürlich privatschule)
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auf den speziellen einzelfall bezogen bin ich aber auch relativ bestürzt, dass man mit 17 schon zu alt für schule ist....
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mfg, g.


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